AP 5

Projektmanagement

Die Aktivitäten der einzelnen Projektpartner müssen aufeinander abgestimmt und eng verzahnt werden. Die Projektleitung koordiniert den termingerechten Ablauf und sorgt insbesondere in der Definitionsphase für die Abstimmung der unterschiedlichen beteiligten Einrichtungen.

Die Leitung des Projekts obliegt dem RRZK der Universität zu Köln, wobei das Projektmanagement durch einen grundfinanzierten Mitarbeiter mit anteiliger Unterstützung durch einen projektfinanzierten Mitarbeiter erfolgen wird. Die Koordinatoren der einzelnen Arbeitspakete unterstützen das zentrale Projektmanagement. Sie überwachen jeweils die Fortschritte in ihren Teilbereichen. Die geleisteten Arbeiten werden einer ständigen Qualitätskontrolle im Hinblick auf das Projektziel unterworfen.

In regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen werden die Fortschritte in den Arbeitspaketen allen Mitgliedern des Projekts vorgestellt, um die weitere Arbeit untereinander abzustimmen.

Der Informationsaustausch unter den Partnern wird durch zweimonatlich stattfindende Videokonferenzen, sowie durch halbjährliche Plenar-Treffen garantiert. Ferner wird die ständige Kommunikation durch eigens hierfür eingerichtet Mailinglisten sowie einer Groupware Lösung unterstützt, die ein Dokumentenmanagement ermöglicht.

Das Projektmanagement wird wesentlich aus drei Komponenten bestehen, die das effektive und effiziente Steuern des Projektes ermöglichen: Berichtswesen, Gesamtkoordination, Qualitätskontrolle. Zur Qualitätskontrolle gehört es auch die Implementierungen daraufhin zu trimmen, dass sie einen nachhaltigen Effekt auf die Arbeitsweise im NGS erzielen.

Die Gesamtplanung wird sich an einem ‚Generationen-Konzept’ orientieren, in dem die Analyse-, Design-, Implementierungs- und Test/Evaluationsphasen dreimal durchlaufen werden. Die Segmentierung in drei Generationen ermöglicht es schnell auf geänderte Umgebungseinflüsse wie beispielsweise Fortschritte in der Technik der NGS oder des HPC reagieren zu können. Da das Projekt auf aktuelle aber auch wesentlich auf kommende Architekturen ausgerichtet ist, erhöhen diese Anpassungsmöglichkeiten die Erfolgsaussichten deutlich. Das Verfahren ermöglicht es auch, dass die APs untereinander die größtmöglichen Synergieeffekte realisieren können, da Zwischenergebnisse zeitnah von den anderen APs für die eigenen Arbeiten genutzt werden können. Ferner kann so anhand der zwischenliegenden Evaluationsschritte schnell erkannt werden, ob die entwickelten Ansätze den realen Ansprüchen genügen oder ob Anpassungen notwendig sind. Die Ergebnisse der Evaluationen der einzelnen Phasen können direkt in die Entwicklungen der folgenden Phasen übernommen werden. Ein reduzierter Funktionsumfang der einzelnen Generationen ermöglicht die Reduktion der Komplexität und ermöglicht eine Konzentration auf das Wesentliche.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderkennzeichen
01IH11003A;
01.06.2011 - 31.05.2014